In Minsk 2015

Arbeitsbesuch im November 2015

Im Jahr 2014 war es etwas ruhiger was Gumpo e.V. aus Taubenheim betrifft. Aber die Mitglieder um Ralf Becker waren nicht untätig. Diese hatten sich um Fördergelder der Aktion „Hoffnung für Osteuropa“ bemüht und den Zuschlag erhalten. Gleichzeitig  wurden die beiden Therapeutinnen im Internat für schwerst mehrfachbehinderte Kinder in Novinki/Minsk weiter finanziert sowie kleiner Projekte in der Kinderkrebsklinik Barawljany.

Befunde werden gelesen
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Im November dieses Jahres war es aber wieder so weit. Eine kleine Abordnung reiste zu den Partner vor Ort um eine Woche gemeinsam zu arbeiten und Unterstützung zu geben. In diesem Jahr reisten neben den beiden Ergotherapeuten Vanessa Kroll und Michael Schiewack auch Krankenschwester Martina Sauer mit. Letztere Neuerung kann man als inhaltlichen Volltreffer bezeichnen. Martina versorgte im engen Austausch mit den Schwestern vor Ort die Wunden der Kinder auf den „liegenden Stationen“. Sie konnte dort einige neue Sichtweisen auf Wundversorgung und Wundheilung erläutern. Die Schwestern nahmen die Ideen und Möglichkeiten dankbar an. Die beiden Therapeuten unterstützen ihre Weißrussischen Kolleginnen in der täglichen Arbeit. Spontan kam es zu Fallbesprechungen mit Therapeuten, Schwestern, Sonderpädagoginnen und teilweise Ärzten. Auch dies stellte ein positives Novum dar,  in der Arbeit von Gumpo vor Ort.

In einer Hilfsmittelfirma in Blearus
In einer Hilfsmittelfirma in Blearus

Neben der Arbeit vor Ort besichtigte die Gumpo-Abordnung mit Vertretern des Heims eine Hilfsmittelfirma in Minsk. Diese ist erst seit einigen Jahren aktiv und versprach für die Kinder in Novinki auch individuelle Lösungen anzubieten. Wir hoffen dass dies im kommenden Jahr rege Gebrauch gemacht wird.
Die Kinderkrebsklinik in Barawljany wurde wieder besucht. Wie gewohnt wird Gumpo auf akute Bedarfe, wie Medikamente oder sonstige Hilfsmittel komplikationslos reagieren.
Am letzten Tag vor Ort in Novinki gab es nochmal eine abschließende Besprechung. Dort konnten wir wiederum erfreuliche Nachrichten mitnehmen. Der Direktor des Internats sicherte uns zu, nach vielen Jahren einen eigenen Therapieraum beziehen zu können. Wir freuen uns außerordentlich, denn das bedeutet, dass unsere Therapeutinnen vor Ort sich mit den Kindern zurückziehen können, wenn der Bedarf besteht.
So nehmen wir wieder viele kleine Fortschritte wahr. Trotzdem ist die Gesamtsituation noch nicht befriedigend, so dass wir weiterhin die Kinder unterstützen werden.

Impressionen und ein Video können Sie hier sehen

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